hilft Kindern mit:

  • Umgang einer Krebserkrankung
  • Umgang einer chronischen Erkrankung, bspws. Muskelhypotonie
  • Entwicklungsverzögerung
  • Bewegungs- und Wahrnehmungsstörung, bspws. auditive und taktile Störung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • gestörte Grob- und Feinmotorik
  • Koordinationsschwierigkeiten
Psychomotorikerin
Shiatsu-Praktikerin
Cranio-Sacrale Praktikerin
Diplom-Sozialpädagogin
Kinderkrankenschwester
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Was ist Psychomotorik?

Die Psychomotorik stellt Geist-Seele-Psyche und Körper-Motorik als Einheit dar, die in ständiger Wechselwirkung zueinander stehen. Kinder drücken ihr Gefühlsleben über den Körper, die Bewegung und ihr Spiel aus. Demnach stehen der Körper und die Motorik als Ausdrucks- und Handlungsform. Kinder hüpfen vor Freude in die Luft und stampfen auf den Boden vor Wut. Keine Bewegung ist losgelöst von Gefühlen.

Die Körpersprache des Kindes zu verstehen, um dann die Antwort darauf geben zu können, die es für seine Entwicklung braucht, steht im Vordergrund. Räume werden geschaffen, um Neues spielerisch ausprobieren zu können. Das Kind erhält die Möglichkeit, sich selbst zu erfahren und auszuprobieren, andere zu erleben und unterschiedliche Materialien zu erproben. Grundlagen in den psychomotorischen Stunden sind folglich das Zusammenwirken von wahrnehmen, erleben, bewegen und handeln. Dabei steht das Kind mit seiner Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und seinen Kompetenzen im Mittelpunkt.

In Spiel und Bewegung lernt das Kind seine Stärken zu finden und zu nutzen, die eigenen Gefühle im Spiel wahrzunehmen und auszudrücken. Motorische Fertigkeiten werden verinnerlicht, das Selbstvertrauen, die Selbstständigkeit und die Kommunikationsfähigkeit des Kindes gefördert und gestärkt. Es wird darauf geachtet, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat und haben darf, um seine Entwicklung selbst zu bestimmen.


Das Medium "Spielen"


Spiel ist ein Medium der kreativen Entfaltung kindlicher Entwicklung und Ausdrucksmöglichkeiten, die dem Kind zur Verfügung steht. Folglich steht im Vordergrund offenes und freies spielen in den Psychomotorikstunden. Dabei steht Selbstbestimmtes Handeln im Vordergrund, denn Kinder bewegen und handeln aus eigenem innerem Bedürfnis heraus, wenn sie einen Sinn in ihrem Handeln sehen. Freies Spielen ermöglicht dies den Kindern. Der eigene Körper kann wahrgenommen und gespürt werden, die Phantasie wird angeregt. Im Spiel übt es mit Ausdauer Fertigkeiten, die es für eine Spielhandlung braucht und überwindet somit seine Widerstände, denen es in der Realität ausweichen würde. Es erhält die Möglichkeit selbst auszuprobieren, sich selbst zu erfahren, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, andere zu erleben und unterschiedliches Material zu erproben.

Im Spielraum kann sich die innere Welt der Phantasie und Bedürfnisse mit der äußeren, emotionalen und sozialen Welt treffen. Hierfür werden Angebote gemacht und zugleich wird dem Kind genügend Freiraum gelassen, um eigene Kreativität und Fantasie freien Lauf zu lassen.
Durch das eigenständige Sammeln von vielfältigen Erfahrungen in den Bereichen Körper-, Material-, Sozial- und Selbstwahrnehmung wird die Grundlage für eine positive Persönlichkeitsentwicklung gebildet und neue Entwicklungsprozesse ermöglicht.

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